Was eine Website wirklich kostet
Der Preis für eine Website variiert extrem. Wer zum ersten Mal nach einer Webagentur sucht, findet für scheinbar ähnliche Leistungen Angebote, die um den Faktor dreißig auseinanderliegen. Was steckt dahinter?
Die Wahrheit ist: Der Unterschied liegt selten im Design. Er liegt in der Strategie, der Qualität der Entwicklung und darin, ob die Website dauerhaft funktioniert oder nach ein bis zwei Jahren überholt ist.
Was bekomme ich für welchen Preis?
Die folgende Übersicht ist keine Statistik, sondern meine Einschätzung des deutschen Marktes aus laufender Angebotsbeobachtung:
| Anbietertyp | Preisspanne | Was du bekommst | Risiko |
|---|---|---|---|
| Baukastensystem (Jimdo, Wix) | 15–50 €/Monat | Template, eingeschränkt anpassbar | Abhängigkeit, kein individuelles Design |
| Günstiger Freelancer | 300–1.500 € | Schnelle Umsetzung, oft Template-basiert | Keine Strategie, schwer wartbar |
| Webagentur (Standard) | 3.000–10.000 € | Individuelles Design, Strategie, Team | Stundensatz, Scope Creep möglich |
| NexScale | ab 449 € Setup + 50 €/Monat | Individuell, conversion-optimiert, Hosting & SSL inklusive | Kein Stundensatz, planbare Monatskosten |
Baukastensysteme wie Jimdo oder Wix kosten zwischen 15 und 50 Euro im Monat. Über drei Jahre macht das 540 bis 1.800 Euro: für eine Website, die tausende andere auch haben und die du nicht wirklich kontrollierst.
Ein günstiger Freelancer liefert oft ein Template mit deinem Logo und deinen Texten. Schnell aufgesetzt, schnell veraltet. Das Ergebnis sieht nach nichts aus, weil es nach nichts aussieht.
Was den Preis einer professionellen Website bestimmt
Drei Faktoren machen den größten Unterschied:
- Strategie vor Design: eine Website ohne klare Botschaft und Zielgruppenanalyse ist eine teure Broschüre
- Technische Qualität: Performance, Core Web Vitals, mobile Darstellung und Sicherheitsupdates kosten Entwicklungszeit
- Conversion-Fokus: ein CTA, der funktioniert, entsteht nicht zufällig, sondern durch Entscheidungen über Struktur, Text und Nutzerführung
Diese Entscheidungen kosten Zeit. Und Zeit kostet Geld. Wer 300 Euro für eine Website bezahlt, kauft hauptsächlich Geschwindigkeit, nicht Qualität.
Das NexScale-Modell: Setup-Gebühr plus planbares Abo
Bei NexScale zahlst du eine einmalige Setup-Gebühr für die Website-Erstellung, danach einen festen monatlichen Preis für Hosting, SSL, Domain und laufende kleine Updates: kein Stundensatz, keine böse Überraschung auf der Rechnung.
Local Starter ist eine Landingpage ohne Unterseiten und kostet 449 € Setup-Gebühr plus 50 €/Monat. Local Pro mit beliebig vielen Unterseiten, CMS, SEO, GEO und eingerichtetem Google Business Profile kostet 949 € Setup-Gebühr plus 90 €/Monat. Dazu kommt optional ein Branding-Paket ab 249 € einmalig. Beide Pakete laufen mit 12 Monaten Mindestlaufzeit.
Die Kombination aus Setup-Gebühr und monatlichem Preis bedeutet: du kennst deine Kosten von Anfang an, einmalig für die Erstellung und planbar für den laufenden Betrieb. Das macht Budgetplanung einfacher als bei offenen Stundensätzen.
Begriffe erklärt: Setup-Gebühr, Abo und Stundensatz
- Setup-Gebühr
- Eine einmalige Zahlung, die die komplette Website-Erstellung abdeckt. Danach fällt nur noch der monatliche Preis für Hosting und laufenden Betrieb an.
- Stundensatz
- Abrechnung pro geleisteter Arbeitsstunde, bei deutschen Freelancern nach meiner Marktbeobachtung meist im Bereich 65–100 €/h. Das Endbudget hängt vom tatsächlichen Aufwand ab und kann höher ausfallen als geplant.
- Abo-Modell (Subscription)
- Monatlicher Festbetrag für Website-Betrieb, Hosting und laufende Pflege (bei NexScale inklusive kleiner Updates), mit einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten.
Worauf du achten solltest
Bevor du eine Webagentur beauftragst, stelle diese Fragen:
- Gibt es eine klar kalkulierte Preisstruktur oder wird nach Stunden abgerechnet?
- Wer entwickelt das Projekt, intern oder als Subunternehmer?
- Was passiert wenn nach dem Launch etwas nicht funktioniert?
- Bekomme ich vollständige Übergabe aller Dateien und Zugänge?
Wer diese Fragen nicht klar beantworten kann, ist kein guter Auftragnehmer für ein Website-Projekt.
Das Wichtigste
- Eine professionelle Website ist eine Investition, keine Ausgabe: sie arbeitet 24/7 für dein Unternehmen
- Eine klare Preisstruktur schützt vor unerwarteten Mehrkosten und gibt von Anfang an Planungssicherheit
- Der richtige Preis hängt nicht von der Agentur ab, sondern davon was die Website leisten soll
Ben Kleibrink
Gründer & Webentwickler bei NexScale
Ben Kleibrink ist Gründer von NexScale und entwickelt professionelle Websites für B2B-Unternehmen in Deutschland. Er spezialisiert sich auf konversionsorientiertes Webdesign mit Next.js und Tailwind CSS.
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